Voraussichtliche Törnplanung
Samstag, 10.09.2011
Anreise, Ankunft auf Flughafen Split, Transfer nach Sibenik, Ankunft Marina, ca. 16:00 Uhr.
Sibenik: Stadt und Handelshafen, der Fluss Krka endet in der Bucht. Sehenswürdigkeiten: Kathedrale 1431-1505, neue Kirche 1485-1643.
Sonntag, 11.09.2011
Sibenik (43°43,9'N 015°53,5'E) nach Marina Hramina (Insel Murter)
(43°47,9'N 015°38,5'E)
ca. 20 sm, 4 h, 10:00 Uhr auslaufen; zwischendurch Badebucht anlaufen
Marina Hramina (Murter): Die Marina Hramina gehört zu den älteren Hafenanlagen und ist wegen der Nähe des Kornati-Nationalparks immer voll
belegt. Im Laufe der letzten Jahre wurde sie von Grund auf erneuert. Die Marina liegt in der gut geschützten und sicheren Bucht von Hramina,
im nordwestlichen Teil der Insel Murter, nur sieben Seemeilen vom einmaligen Kornati-Archipel entfernt. Die Marina verfügt über 500
Liegeplätze (LP). Versorgung: Alles!
Murter: Die Insel Murter gehört der norddalmatinischen Inselgruppe. Mit ihrer Lage und einzigartigen Schönheit ist sie
Synonym für eine unberührte, ökologisch noch immer erhaltene Natur. Hier verknüpft sich das Meer mit dem Festland und schafft
eine außerordentliche Vielfalt an Inseln und Inselchen, Buchten und Felsen. Der Ort Murter ist die älteste und größte Ansiedlung der Insel und
liegt auf deren Westteil, den natürlich geschützten Hügeln von Radut, Sv. Roko und Gradina, in der pittoresken Bucht Hramina, in welcher die
moderne Marina Hramina - der Ausgangshafen und die „Kornatentür" ausgebaut ist. Die Umgebung ist reich an Sandstränden, Fichtenhölzern und
Olivenbäumen. Die Bewohner leben mit dem Meer und vom Meer.
Montag, 12.09.2011
Marina Hramina (43°47,9'N 015°38,5'E) nach Telascica (43°55,1'N 015°10,1'E)
ca. 22 sm, 5 h, 09:00 Uhr auslaufen
Telascica-Bucht: Die weite und tiefreichende Telascica-Bucht, die innerhalb des Nationalparks Kornati liegt, ist auch bei starker Bora sehr gut geschützt,
es sind zahlreiche Bojen zum Festmachen vorhanden. In der Bucht Mir gibt es ein Restaurant, von dort ist es nicht weit zu dem Salzsee und der Steilküste.
Wer an einer Boje übernachtet zahlt 50 Kuna/Person. 2 "Parkwächter" sind ständig mit Dingis unterwegs, außerdem gibt es
noch Toni's fahrenden Supermarkt.
Dienstag, 13.09.2011
Telascica (43°55,1'N 015°10,1'E) nach Biograd (Marina Kornati)
(43°56,2'N 015°26,7'E)
ca. 22 sm, 5 h, 10:00 Uhr auslaufen
Marina Kornati: Liegt in einer natürlichen Bucht, durch Wellenbrecher geschützt.
Biograd: Biograd na Moru, 28 km südlich von Zadar, zählt ca. 6000 Einwohner. Das Stadtgebiet setzt sich zusammen aus einer
kleinen Halbinsel und einem Teil des Küstenstreifens. Den Nordteil der Stadt bildet die Bucht Bosana, den Südteil die Bucht Soline.
Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel, nördlich und südlich von zwei tief eingeschnittenen Badebuchten eingerahmt.
Biograd war lange Zeit der Krönungsstadt kroatischen Könige, wurde bereits im 11. Jahrhundert gegründet. Heute ist Biograd ein
moderner, aufstrebender Badeort an der norddalmatinischen Küste.
Liegeplätze: 600, Murings, Strom, Wasser, 340 Kuna
Mittwoch, 14.09.2011
Biograd (Marina Kornati)(43°56,2'N 015°26,7'E) nach Vodice (43°45,2'N 015°47,0'E)
ca. 24 sm, 5 h, 09:00 Uhr auslaufen
Marina Vodice: Die ACI Marina Vodice liegt im südöstlichen Teil des Hafens Vodice (Bucht Vrulje). Sie ist durch zwei Wellenbrecher geschützt. Wenn Sie den Touristenrummel mögen, sind Sie hier an der richtigen Adresse.
Öffnungszeiten: ganzjährig, die Marina verfügt über 290 LP. Versorgung: Alles!
Vodice: Die Stadt Vodice ( 8000 Einwohner ) ist ein malerischer Fischerort an einer weiträumigen seichten Bucht, umgeben
von Weingärten und Föhrenwäldern. Dank seiner schönen Lage hat es sich zu einem begehrten Touristenziel entwickelt. In dieser Umgebung mit
herrlichen Fels- und Kiesstränden, unzähligen kleinen Badebuchten und einem wunderschönen Ausblick auf die vorgelagerte Inselwelt
vergißt man leicht den Alltagsstreß. Der Kieselstrand mit schattigen Liegewiesen, Snackbar, Caféterrasse und großen Wasserrutschen sind
sehr beliebt. Nirgendwo finden Sie soviel Lebendigkeit - soviel Unterhaltung wie in Vodice im Sommer. Kulturelle Veranstaltungen und Volksfeste,
unendliche Abendspaziergänge und Begegnungen unter dem Abendhimmel.
Donnerstag, 15.09.2011
Vodice (43°45,2'N 015°47,0'E) nach Skradin (43°49,0'N 015°55,6'E)
ca. 14 sm, 3 h, 10:00 Uhr auslaufen
Marina Skradin: Die ACI MArina liegt in einer Bucht nordwestlich der Anlegestelle in Skradin. Wegen des Brackwassers im
Hafenbecken der Marina lassen die Nautiker, insbesondere Besitzer von Holzjachten, ihre Boote gerne hier überwintern.
Die Marina verfügt über 153 LP. Versorgung: Alles!
Skradin: Skradin liegt am rechten Ufer des Flusses Krka, 16km von Sibenik entfernt. Seine Geschichte beginnt mit der Zeit der
Illyrer. Seinen Namen machte sich der Ort, als dieses Gebiet unter römische Herrschaft kam. Damals entwickelte sich aus der
illyrischen Stadt das antike Scardona, ein wichtiges Verkehrs-, Handlungs- und Verwaltungszentrum.
Die ruhige Küstenstadt mit vielen geheimnisvollen Gassen, gutem gastronomischen Angebot und dem bekannten "Debit" Weißwein werden
auch anspruchsvolle Gäste zufriedenstellen. Die Anreise nach Skradin übers Meer ist ein einmaliges Erlebnis, das kein Nautiker versäumen
sollte.
Von hier aus Besuch der Krka-Wasserfälle / Nationalpark in ca. 3 km Entfernung mit dem Wassertaxi. Dort Baden am und unter dem Wasserfall!
Im wunderschönen großen Nationalpark Krka im Bereich der Krka-Wasserfälle wurden in den 60 Jahren die (Karl May) Winnetou-Filmklassiker gedreht.
Freitag, 16.09.2011
Skradin (43°49,0'N 015°55,6'E) nach Sibenik (43°43,9'N 015°53,5'E)
ca. 8 sm, 2 h, 12:00 Uhr auslaufen
Marina Sibenik: Anlegen im Heimathafen. Schiffsübergabe bis 18:00 Uhr, Captains-Dinner, Sighseeing.
Sibenik: Ca. 42000 Einwohner. Gelegen an der Bucht von Sibenik, dem von der Natur am besten geschützten Hafen an der Adria. Schon das Einlaufen in den Kanal Sv. Ante ist eine Besonderheit - voraus an Steuerbord erblickt man die mächtige Festung Sveti Nikola, an Backbord das auffällige Feuer Jadrija mit Signalstation.
Sehenswert ist die Altstadt mit ihren engen Gassen unterhalb der Festung Sv. Ana (Bild links). Einen Aufstieg zur Festung
sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Von hier kann man das grandiose Panorama bis hin zur Krka-Brücke genießen.
Natürlich hat man auch einen herrlichen Überblick über die Stadt.
Das wichtigste Denkmal von Sibenik ist die Kathedrale Sv. Jakov (Bild Mitte). Sie gilt als das beeindruckendste Bauwerk der Adriaküste
in Kroatien. Das Dach der Kirche besteht aus einen Tonnengewölbe aus freitragenden Steinplatten. Gegenüber der Kathedrale, am Platz der
Republik, befindet sich das ehemalige Rathaus und südöstlich der Rektorenpalast. Für den geschichtlich interessierten Besucher von
Sibenik oder auch für Romantiker gibt es beim Durchstreifen der verwinkelten Gassen viel zu entdecken. Man fühlt sich fast in eine andere
Zeit versetzt. Sehenswert ist auch der große Markt.
Unweit von Sibenik befindet sich die Mündung des Flusses Krka, die sich durch einen 2,5 km langen kanalartigen Durchbruch ins Meer schiebt.
Summe: 110 sm
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Kartenausschnitt N.N. |
Literatur: Die allerbeste und aktuellste Revier-Beschreibung gibts von K-H Beständig: 808 Häfen und Buchten (29,90 EUR).
Das "Küstenhandbuch Kroatien" von Edition Maritim (6. Auflage aus 2004) ist weniger aktuell, aber wegen der schönen Luftaufnahmen auch empfehlenswert (39,90 EUR).
Kaum ein anderes Segelgebiet hält zugleich so viel Sicherheit und Abwechslung bereit. Kroatiens Küste reizt auch weniger
erfahrene Segler und Eigner kleiner Yachten.
Mittelalterliche Städte, venezianische Einflüsse, sowie beeindruckende Nationalparks: Kroatiens Küste bleibt mit ihren Hunderten von
Inseln über viele Jahre ein spannendes Revier. Auf 300 Meilen Luftline zwischen Umag und Dubrovnik kann man einen ganzen Sommer verbringen.
Hat man den Kvarner Golf erst einmal hinter sich, sind die Abstände zwischen den Inseln recht gering. Häfen liegen häufig weniger als zehn
Seemeilen voneinander entfernt. Klassische Törns führen in den Nationalpark Kornati oder zu den Krka-Wasserfällen. Beste Segelzeit:
Mitte April bis September, die italienischen Ferien (Mitte Juli bis 20. August) möglichst meiden.
Wetter:
Im Sommer ist es hier überwiegend schwachwindig. Was nicht ausschließt, dass Gewitter oder eine Bora von jetzt auf gleich gefährliche
Situationen heraufbeschwören können. Die Bora ist Kroatiens berühmtester Wind, ein Fallwind, der aus sprichwörtlich heiterem
Himmel das Küstengebirge hinunterpfeift. In der warmen Jahreszeit weht er selten, länger als zwei Tage, meist wird er vorhergesagt.
Seegang und Sichtverschlechterung bringt der Jugo, ein Südwind, der andernorts Schirokko genannt wird. Wetterberichte sind kein Problem.
Aushänge in den Hafenbüros, die Küstenfunkstellen senden auf verschiedenen UKW-Kanälen auf Kroatisch und Englisch. Dazu permanente
Ansagen vom Band. Den besten Seewetterdienst bietet der kroatische Wetterdienst
Häfen:
Wer will, kann fast jeden Abend in einer anderen Marina festmachen. Es gibt über 40 davon, dazu kleine Anlegestellen in der Nähe von
Lokalen. Vorsicht: Selbst für kurzes Anlegen tagsüber wird bis zum halben Tagespreis kassiert. Fragen Sie vorher. Marinas: bis 40 EUR (32er)
für Tagesliegeplatz. Gemeindehafen: bis 30 EUR. Dazu Kurtaxe pro Person 1 bis 2 EUR, Kinder 50 Prozent. In einigen Buchten mit Bojen
wird auch von Ankerliegern kassiert (ca. 5 EUR/Meter). Nationalpark Kornaten und Telascica-Bucht: 6 EUR pro Person/Tag.
Einkaufen/Essen:
Preise etwa wie in Deutschland, Kraftstoff ist günstiger. Viele Lokale unterschiedücher Güte, selbst auf kleinen Inseln.
Fleischgerichte ca. 10 EUR, Fisch z. T. wesentlich teurer. Dinge des täglichen Bedarfs gibt's überall, Läden haben meist bis
20 Uhr geöffnet.
Sehenswürdigkeiten:
Rovinj: Altstadt mit venezianischem Glockenturm; Mali Losinj; Zadar: Altstadt; Krka-Wasserfälle; Primosten; Trogir: Altstadt; Hvar:
Stadthafen; Mljet: Nationalpark; Dubrovnik (Weltkulturerbe), im Sommer Festspiele.
Sonstiges:
Auf den Kornaten locken zahlreiche kleine, verträumte Tavernen. Sie machen das Segelrevier an der Adria noch attraktiver. Die Steinmolen
vor den Tavernen sind meist winzig, bieten gerade mal einer Handvoll Yachten Platz, wenn überhaupt. Mit dem Heck zur Pier anzulegen, wie
im Mittelmeer sonst üblich, funktioniert hier nur selten. Strom und Trinkwasser oder gar Diesel für den Motor sind genauso rar wie Duschen. Und
dennoch - Segler, die vor Kroatiens Küste Urlaub machen, sollten sich die kleinen Tavernen-Anleger in den malerischen Buchten des Kornati-
Nationalparks nicht entgehen lassen. Sie sind geradezu ein Muss für jeden, der noch etwas von der Ursprünglichkeit des Landes und der
Liebenswürdigkeit seiner Bewohner kennen lernen möchte. In den vergangenen Jahren hat mancher einheimische Fischer oder Bauer eine solche
Konoba, so das kroatische Wort für die kleinen Speiselokale, aufgemacht. Gut ein Dutzend davon gibt es inzwischen. Sie liegen westlich von
Biograd verstreut auf Kornat und auf den rund 30 großen und kleinen Eilanden ringsum an den Ufern meist gut geschützter Buchten.
Kornati:
Für die Kornati wird eine Eintrittsgebühr fällig: Seit 2007 ist dies eine Bootspauschale, früher wurde die Personenanzahl berechnet:
| Schiffslänge: | < 9 m | 9 - 11 m | 11 - 14 m | 14 m |
| Gebühr: | 27 EUR | 34 EUR | 41 EUR | 55 EUR |
Diese wird direkt an den Einfahrten kassiert, das Ticket wird um 60% günstiger, wenn man es statt vor Ort in den Marinas
am Festland oder auf den benachbarten Inseln kauft.
Die Preise haben in 2009 nochmals deutlich zugelegt, siehe auch unter "Liegeplätze". Die dort genannten Liegeplatzgebühren beziehen sich auf eine 39 Fuss Yacht,
pro Person kommt noch ca. 5 Kuna hinzu.
Hier noch ein paar Links meiner Auswahl, zu "Kroatien + Segeln" bekommt man mehrere tausend Links angeboten.